Die bulgarische Regierung hat Oppositionsvorschläge zur Erhöhung der Glücksspielsteuern und zur Einschränkung der Werbung in dicht besiedelten Gebieten abgelehnt. Die Behörden bestätigten die Entscheidung und leiteten gleichzeitig eine Überprüfung des nationalen Glücksspielgesetzes ein.
Die stellvertretende Finanzministerin Lyudmila Petkova erklärte, dass die Verwaltung bei der gesetzlichen Bewertung nicht lizenzierte Glücksspielbetriebe priorisieren werde. Die vom Oppositionsentwurf vorgeschlagenen Maßnahmen, die höhere Abgaben für Betreiber und ein weitreichendes Werbeverbot in dicht besiedelten Stadtteilen vorsahen, wurden formell abgelehnt.
Regulatorische Bewertung
Die aktuelle Überprüfung des Glücksspielgesetzes konzentriert sich auf die Marktkonformität und die Lizenzierungsverfahren. Die Behörden beabsichtigen, die bestehenden Rahmenbedingungen zu untersuchen, um die Aufsicht über Glücksspielanbieter zu verstärken.Die regulatorische Aktualisierung folgt laufenden Bemühungen, die Branchenpraktiken im gesamten Land zu standardisieren. Die Behörden hatten zuvor nicht registrierte Betreiber als Hauptproblem für den Inlandsmarkt identifiziert.